Unsere Flawiler erwischten einen optimalen Start in die Partie und gingen früh mit 0:3 in Führung. In der ersten Halbzeit entwickelte sich anschliessend ein ausgeglichenes Spiel. Flawil konnte sich dabei immer wieder gute Chancen herausspielen, liess im Abschluss jedoch zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Trotzdem gelang es, die Führung bis zur Pause zu behaupten und mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine zu gehen.
Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang den Flawilern gut. Mit viel Einsatz konnte der Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf vier Tore ausgebaut werden. Doch weiterhin verhinderten zu viele Fehlwürfe eine deutlichere Führung. Der HC Rheintal nutzte diese Schwächephase konsequent aus und kam Tor um Tor näher.
In der Schlussphase wurde die Partie zunehmend hektischer. Die Rheintaler konnten den Rückstand nicht nur aufholen, sondern gingen kurz vor Ende der Partie sogar in Führung. Rund 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang es den Flawilern, wieder in Ballbesitz zu kommen und damit die Chance auf einen späten Ausgleich zu erhalten.
In dieser entscheidenden Phase sorgte jedoch eine umstrittene Situation für zusätzliche Spannung. Von Flawiler Seite wurde ein drittes Team-Time-out verlangt, welches nach vorheriger Absprache mit dem Beobachter zunächst gewährt wurde. Nach einer längeren Diskussion wurde die Situation jedoch als Fehler gewertet und der Ball den Rheintalern zugesprochen, womit die letzte Möglichkeit auf einen Ausgleich vergeben war.
Flawil zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung und hatte die Partie lange unter Kontrolle. Am Ende waren es vor allem die zahlreichen Fehlwürfe und die verlorene Führung in der Schlussphase, welche den Unterschied machten.
Endstand: 27:25 (13:15)
Trotz der bitteren Niederlage gilt es, die positiven Phasen mitzunehmen. Vor allem der starke Start und die zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung zeigen, dass Flawil das Potenzial hat, solche Spiele für sich zu entscheiden. Für die kommenden Partien gilt es nun, die Chancen konsequenter zu verwerten und auch in der Schlussphase einen kühlen Kopf zu bewahren.
