Flawil zeigte in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und konnte sich einen Vorsprung erarbeiten. Mit viel Tempo, guter Abwehrarbeit und konsequenten Abschlüssen lag Flawil zur Pause verdient vorne.
Nach dem Seitenwechsel fand Flawil jedoch nicht mehr richtig ins eigene Spiel. Im Angriff fehlte zunehmend die nötige Konsequenz, dazu schlichen sich technische Fehler und Fehlwürfe ein. Der Gegner nutzte diese Phase aus und konnte den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen. Manuel Helg zeigte dabei vom Siebenmeterstrich eine starke Leistung und verwandelte alle sechs Siebenmeter sicher (6/6).
Trotzdem blieb Flawil bis in die Schlussphase im Spiel. Beim Stand von 27:27 war die Partie weiterhin völlig offen, doch Flawil schaffte es nicht mehr, aus diesem Tief herauszukommen. Unterstrass nutzte die Schlussphase konsequent und erzielte in der letzten Minute das entscheidende 28:30.
Flawil kämpfte bis zum Schlusspfiff, konnte die knappe Niederlage aber nicht mehr verhindern. Nach einer starken ersten Halbzeit bleibt vor allem die Erkenntnis, dass nach der Pause nicht mehr an die eigene Leistung angeknüpft werden konnte.
Endstand: 28:30
Trotz der Niederlage gilt es, die positiven Ansätze aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und im nächsten Spiel über 60 Minuten konsequent das eigene Spiel durchzuziehen.
