Für die erste Standortbestimmung vor dem Saisonstart der Meisterschaft 2026/2027 reisten die Juniorinnen der SG Fürstenland Hornets zum Cupspiel nach Wittenbach. Sowohl bei den Juniorinnen als auch beim Trainerteam war etwas Nervosität spürbar und einige Punkte mussten vor dem Spiel noch gemeinsam geklärt werden.
Auch mit Start der Partie zeigte sich, dass noch nicht alle Abläufe reibungslos funktionieren und die Spielerinnen etwas Anlaufzeit brauchen. Dies widerspiegelte sich auch im Spielresultat, gerieten die Gäste aus dem Fürstenland nach 12 Minuten bereits mit 2 Toren ins Hintertreffen. Das Spielgeschehen gestaltete sich anschliessend bis zur Pause relativ ausgeglichen. Gelang es den Fürstenländerinnen in der Abwehr an Stabilität zu gewinnen, wurden im Angriffsspiel zu viele gute Chancen liegengelassen, was zum Halbzeitstand von 15:13 für das Heimteam führte.
In der zweiten Hälfte gelang es den Hornets Juniorinnen lange nicht, das Spiel auf ihre Seite kippen zu lassen. Zwischenzeitlich lag man sogar mit 3 Toren zurück. Erst gegen Ende des Spiels wurde in der 54. Spielminute der Anschlusstreffer und nach einer 2-Minuten Zeitstrafe in der 57. Spielminute der Ausgleichstreffer erzielt. Das Spiel war in dieser Phase an Dramatik kaum zu überbieten. Das Heimteam verwarf in den letzten zwei Spielminuten 2 Penalty und die Fürstenländerinnen handelten sich zwei hart gepfiffene 2-Minuten Strafen ein. Dennoch gelang es, den ausgeglichenen Spielstand über die Zeit zu retten. Auch dank einer stark aufspielenden Torhüterin.
In der Verlängerung zeigten die Fürstenländerinnen eine hervorragende Abwehrleistung und erhielten in 4 gegen 6 Unterzahl kein Tor. Anschliessend gelang es ihnen, in der zweiten Hälfte der Verlängerung das Spiel zu drehen und in Führung zu gehen. Dies führte dazu, dass die SG Fürstenland Hornets das Spiel mit 28 zu 26 nach Verlängerung gewinnen konnten und sich somit für den Halbfinal des Cups qualifizierten.
