Nach einer intensiven und erfolgreichen Saisonvorbereitung wartete auf unsere Damen 1 der erste grosse Härtetest. In der ersten Runde des Schweizer Cups trafen wir in der heimischen Botsberghalle auf die 1.-Liga-Mannschaft der SG Malters/Kriens.
Vor einer gut gefüllten Botsberghalle erwischten unsere Damen einen guten Start und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und intensives Spiel. Bis zum 8:8 in der 13. Minute begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im Angriff überzeugten die Flawilerinnen mit schön herausgespielten Chancen und variablen Angriffen. Defensiv hingegen gab es noch Verbesserungspotenzial, da Malters/Kriens insbesondere über das Eins-gegen-eins zu einfachen Toren kam.
Mit zunehmender Spieldauer fanden wir noch besser ins Spiel, standen kompakter und konnten uns erstmals absetzen. Aus einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Vorsprung resultierte schliesslich eine verdiente 16:14-Führung zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel folgte eine schwierige Phase bei den Gastgeberinnen. Zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten brachten die Gäste zurück ins Spiel – auf diesem Niveau werden solche Fehler konsequent bestraft. Trotzdem liessen sich die Flawilerinnen nicht abschütteln. Immer wieder gelang der Ausgleich, ehe sich Malters/Kriens in der 53. Minute erstmals mit drei Toren absetzen konnte.
Doch unsere Damen zeigten enormen Kampfgeist und kämpften sich Tor um Tor zurück. Mit dem Schlusspfiff stand es 28:28, was zur Verlängerung führte.
Auch in den zusätzlichen zehn Minuten schenkten sich beide Teams nichts. Jeder Treffer wurde umgehend beantwortet, jeder Ball hart umkämpft. Selbst in Unterzahl hielten die Flawilerinnen dagegen und bewiesen einmal mehr grosse Moral.
Dann der letzte Angriff der Gäste. Unsere Defensive eroberte den Ball und die Chance auf den entscheidenden Treffer und damit den Sieg war greifbar nah.
Doch dann landete der Ball unglücklicherweise wieder bei den Gästen. Diese holten einen 7-Meter heraus und verwandelten ihn knapp zum 29:30-Endstand.
Die Enttäuschung war riesig. So nah waren wir am Einzug in die Cup-Hauptrunde – am Ende entschieden wenige Sekunden und kleine Details.
Trotz der bitteren Niederlage dürfen wir stolz auf diese Leistung sein. Wir haben gezeigt, dass wir als Aufsteigerinnen in die 1. Liga gehören und auch gegen etablierte 1.-Liga-Teams auf Augenhöhe mithalten können. Gleichzeitig wissen wir, woran wir in den kommenden drei Wochen noch arbeiten müssen.
Die Vorfreude auf unser erstes Meisterschaftsspiel ist nun umso grösser. Am 3. Oktober geht es in der Botsberghalle gegen den LK Zug weiter.
Ein riesiges DANKESCHÖN an alle Fans, die uns so lautstark unterstützt und durch dieses unglaublich spannende Spiel getragen haben!
